Gepäck

Wenn das Gepäck über das Fahrzeug entscheidet, nicht die Personenzahl

Die Fahrzeugklasse ergibt sich normalerweise aus der Personenzahl. Sobald aber mehr Gepäckstücke als Personen mitreisen, kippt die Rechnung – und dann entscheidet die höhere der beiden Zahlen. Vier Personen mit sieben Koffern brauchen kein Fahrzeug für vier.

Maßgeblich
die höhere Zahl
VIP-Van
6 Plätze / 6 Stücke
Minibus
14 / 14

Die Rechnung

Jede Klasse hat eine Sitzplatz- und eine Gepäckzahl, und beide sind gleich groß: VIP-Van 6 und 6, Minibus 14 und 14, Midibus 24 und 24, Reisebus 45 und 45. Zählen Sie vor der Buchung beides zusammen – Personen einerseits, Gepäckstücke andererseits – und nehmen Sie die höhere der beiden Zahlen. Sie bestimmt, welches Fahrzeug Sie brauchen.

Bei den meisten Reisenden fallen die Zahlen zusammen: vier Personen, vier Koffer, ein VIP-Van. Interessant wird es erst, wenn sie auseinandergehen.

Drei Fälle, in denen sie auseinandergehen

Die Golfgruppe

Vier Spieler, vier Koffer, vier Bags: vier Personen, aber acht Gepäckstücke. Der VIP-Van ist auf sechs ausgelegt, also entscheidet hier das Gepäck und nicht die Gruppengröße.

Die Familie mit Kleinkind

Fünf Personen, fünf Koffer, dazu Kinderwagen und Reisebett: fünf Sitzplätze, sieben Stücke. Auch hier liegt die Gepäckzahl über der Personenzahl, und auch hier ist sie die maßgebliche. Der Kindersitz selbst zählt übrigens nicht mit – er belegt einen Sitzplatz, kein Gepäckfach; siehe Kindersitz buchen.

Der lange Aufenthalt

Zwei Personen, vier Koffer, weil es für drei Monate geht. Hier ist die Personenzahl klein und trotzdem nichts zu tun: vier Stücke passen in einen VIP-Van. Die Rechnung geht auf, man muss sie nur einmal gemacht haben.

Wo der Aufpreis liegt

Die nächste Klasse kostet mehr, und wie viel genau hängt von der Strecke ab – die vollständigen Beträge stehen in der Preisliste, sortiert nach Flughafen und Zielort. Was sich pauschal sagen lässt: Der Unterschied zwischen einer Klasse und der nächsten ist meist kleiner als ein zweites Fahrzeug, und deshalb ist die ehrliche Rechnung vorher fast immer die günstigere.

Was passiert, wenn die Rechnung nicht gemacht wurde

Das Fahrzeug wird nach dem disponiert, was in der Buchung steht. Stehen an der Halle mehr Stücke als gemeldet, wird umgeladen, umgeplant oder ein zweites Fahrzeug angefordert – lösbar, aber es kostet dreißig bis sechzig Minuten am Ende einer Flugreise. Zwei Minuten Rechnen vorher ersparen das zuverlässig.

Bei Gruppen

Ab etwa fünfzehn Personen läuft die Rechnung genauso, nur mit größeren Zahlen – und mit einer zusätzlichen Frage, wenn die Gruppe nicht gemeinsam ankommt. Dazu steht mehr in Eine Gruppe, mehrere Flüge.

Häufige Fragen

Wir sind vier Personen mit sieben Koffern. Welches Fahrzeug brauchen wir?

Die höhere der beiden Zahlen entscheidet, hier also sieben. Der VIP-Van ist auf sechs Gepäckstücke ausgelegt – melden Sie das Zusatzgepäck an, dann kommt entweder ein entsprechend geplantes Fahrzeug oder die nächste Klasse.

Zählt ein Kindersitz als Gepäckstück?

Nein. Ein von uns gestellter Kindersitz belegt einen Sitzplatz, kein Gepäckfach. Ein selbst mitgebrachter Sitz zählt dagegen als Gepäckstück.

Ist die nächste Fahrzeugklasse teurer als ein zweites Fahrzeug?

In aller Regel nicht – eine Klasse höher ist meist deutlich günstiger als zwei getrennte Transfers. Die genauen Beträge für Ihre Strecke stehen in der Preisliste.

Was passiert, wenn wir mit mehr Gepäck ankommen als angemeldet?

Es lässt sich vor Ort lösen, kostet aber Zeit und unter Umständen ein zweites Fahrzeug. Eine kurze Nachricht vorab – auch noch am Reisetag – ist immer der bessere Weg.

Wenn das Gepäck über das Fahrzeug entscheidet, nicht die Personenzahl

Wir prüfen Ihre Anfrage und bestätigen sie persönlich per WhatsApp oder E-Mail — in der Regel innerhalb einer Stunde. Erst danach ist Ihr Transfer verbindlich gebucht. Es wird jetzt nichts abgebucht.

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